Übersichtskarte

Whale shark swimming

Mittwoch, 20.07.2011

OrcasGlasklares Wasser, gut zum schnorcheln

Heute war einer der tollsten Tage ueberhaupt und der genialste jetzt waehrend meiner ganzen Reise. Ich kann es immer noch nicht richtig fassen, was da passiert ist. Also dann fang ich am besten mal ganz vorne an. Nach dem ich sehr viel positives vom Whaleshark swimming gehoert habe wollte ich es unbedingt auch machen. Allerdings hat eine Freundin von mir erst vor einigen Tagen, die Tour gemacht und keine mehr gesehen. Da war das ganze Geld eigentlich umsonst gewesen und sie war total endtaeuscht. Ich habe dann echt lange ueberlegt, ob ich die riesige Summe wirklich dafuer ausgeben soll. Und wie ihr euch jetzt vielleicht schon denken koennt, hat es sich fuer mich auf jeden Fall gelohnt.
Also ich wurde morgens kurz nach 7 Uhr abgeholt und dann ging es mit dem Bus und 17 weiteren ganz netten Leuten zum Ningaloo Reef, was im uebrigen vor zwei Wochen in die World Heritage Liste aufgenommen wurde. Das Ningaloo Reef ist so das Gegenstueck des Great Barrier Reefs an der Ostkueste Australiens. Mit dem Schlauchboot ging es vom Strand aus zum richtigen Boot mit unserem Kapitaen, der heute auch noch 30 Jahre alt geworden ist. Jeder hat dann seine Taucherbrille, Schnorchel und Flossen bekommen und dann gings auch schon zum ersten Schnorchelspot. Dort haben wir noch einige Anweisungen erhalten und dann ging es fuer ca. 20 Minuten ab ins Wasser. Es war gigantisch toll. Viele Fische in allen Formen und Farben sind kreuz und quer durch die Korallen geschwommen. Die Korallen haben allerdings nur durch ihre Formen beeindruckt. Die Farbe war einheitlich und ehr trist. Fast zum Schluss ist mir noch eine grosse Schildkroete ueber den Weg geschwommen. Die ersten Minuten waren schon der absolute Hammer. Aber das Eigentliche, das Whaleshark schwimmen stand ja noch bevor. Als wir alle so eingier Massen abgetrocknet waren haben wir Instruktionen erhalten, wie wir uns beim Schwimmen mit den Whalesharks verhalten sollen. Dann wurden wir alle in zwei Gruppen aufgeteilt, damit spaeter jeder was sehen kann. Kaum war dies erledigt schrie auch schon unser Kapitaen, 'Fertig machen, Walhai in Sicht'. Also hat jeder seine Ausruestung angelegt und die erste Gruppe sprang ins Wasser. Ich war in der zweiten und musste noch etwas abwarten. Dann waren wir dran. Unterwasser kam dann ein ca. 4 Meter grosser Whaleshark auf uns zu und leider tauchte er dann ab, somit hatten wir leider nicht so viel Zeit ihn zu sehen. Also gings ziehmlich schnell wieder aufs Boot zurueck. Es dauerte aber nur einige Minuten dann kam bereits die Meldung einer neuen Sichtung. Ich muss vielleicht noch inzufuegen, dass ab 10 Uhr zwei Flugzeuge ueber das Reef fliegen und nach Whalesharks Ausschau halten und das an die Boote melden, ansonsten wuerde man kaum welche entdecken. Also haben wir uns wieder fertig gemacht. Leider ist der Whaleshark bei der ersten Gruppe abgetaucht. Also sind wir erst gar nicht ins Wasser. Aber nach einigen Minuten durfen wir dann in die Fluten und neben einem etwa gleichgrossen Whaleshark zu schwimmen. Dieses Mal sind wir ca. 10 Minuten neben ihm hergeschwommen. Absolut wahnsinnig, dieser riesige Fisch oder soll ich Hai sagen. Kurze Zeit spaeter sind wir noch einmal mit einem Whaleshark geschwommen. Zu den Whalesharks noch etwas. Dies sind die groessten Fische der Weltmeere und koennen bis zu 18 Meter lang werden. Hier im Ningaloo Reef kann man nur Jungtiere von 3 bis 4 Metern sehen. Diese Haie haben zwar die Form eines Haies und haben auch keine Lungen, sind aber riesig wie die meisten Wale und fressen auch nur Plangton. Sie sind dunkelblau mit weissen Punkten und Streifen. Fotos konnte ich leider nicht machen, da meine Kamera nicht wasserdicht ist. Aber Google spuckt sicherlich einige Bilder aus.
Wir sind dann etwas umher geschippert und haben Buckelwale beobachtet. Bis unser Kapitaen die Meldung von springenden Buckelwale gehoert hat. Also haben wir uns dahin auf den Weg gemacht und wir haben diese auch schon von weitem Springen sehen. Absolut fantastisch. Wir waren noch nicht einmal richtig bei den Tieren angekommen, da haben wir schon wieder keehrt gemacht, da Orkas (Killerwale) entdeckt wurden. Diese sind in diesem Jahr noch nicht hier gesichtet worden. Und wirklich zwei Weibchen und ein kleiner Killerwal schwommen gemuetlich am Reef entlang. Wir sind ihnen eine ganze Weile gefolgt und dann tauchte noch ein vierter Orka auf. Nur kurze Zeit spaeter rief einer der Besatungsmitglieder, dass die Orkas direkt auf einen Buckelwal mit einem Kalb zuschwimmen. Es ging alles wahnsinnig schnell, aber die Orkas sind auf das Kalb los haben es von der Mutter getrennt und getoetet. Es war echt nur Sekundensache. Dass das Kalb von den Orkas getoetet wurde, hat man eigentlich nur gesehen, dass die Mutter alleine und aussersich war. Wir waren alle total geflashed. Und die Besatzungs hat gemeint, so etwas sieht man wohl nur so einmal im Jahr. Der Kapitaen ist dann den Orkas weiter gefolgt, nachdem grade keiner mehr Lust auf das Schwimmen mit den Walhainen hatte. Und ihr werdet es nicht glauben, aber einige Weile spaeter ist unserer Orka Gruppe noch einmal ein Buckelwal mit Kalb in die Quere gekommen. Dieses Mal hat der Kampf lange gedauert, bestimmt einen halbe Stunde. Die Mutter hat das Kalb immer auf ihrem Ruecken gehalten und aus dem Wasser gehalten, so gut es ging um den Orkas nicht die Moeglichkeit zu geben, es von ihr zu entfernen und zu toeten. Die Orkas sind um die Mutter herum gesprungen um zu imponieren. Jedenfalls bis einer der Orkas dann ueber die Mutter gesprungen und das Kalb erwischt hat. Das Wasser faerbte sich gleich ganz rot und die Mutter hat um sich geschlagen. Die Orkas sind verschwunden und der Buckelwal blieb allein zurueck. Es war schon irgendwie traurig, aber soetwas live und in freier Wildbahn zu sehen und das nur einige Meter entfernt war schon absolut beeindruckend. So etwas ist sogar unserer Crew noch nicht passiert. Unser Kapitaen hatte somit auch sein Geburtstagsgeschenk erhalten. Nach der  ganzen Aufregung gab es auch bei uns Mittag. Anschliessend sind wir noch mal schnorchel gewesen und auch hier habe ich viele Fische und eine Schildkroete gesehen. Echt toll. Ach und eine Wasserschlage haben wir unterwegs auch noch gesehen.
In allem war der Tag ein absoluter Erfolg und diesen werde ich auch nie vergessen. Damit dies auch nicht passiert, habe ich fuer ein heiden Geld auch noch eine DVD gekauft, auf der unser Ausflug mit allen Highlights oben ist. What a great day!!!

Tom Price

Sonntag, 17.07.2011

Tom Price ist die hoechst gelegende Stadt in Westaustralien und nicht nur deshalb besonders, sondern ehr durch den Eisenerzabbau. Die Stadt wurde nur errichtet fuer die Arbeiter in der Mine. Tom Price war ein Amerikaner, der das Vorkommen hier entdeckt und die Lizensen fuer den Abbau gevoerdert hat. Kurz danach ist er in die USA zurueck und an einem Herzinfakt gestorben.

Sonja und ichUnsere Uebernachtung
Wir war dort hin unterwegs, weil wir noch einige Sachen einkaufen wollten und mal wieder tanken. Wir stehen so an der Tankstelle und da kommt ein Auto hergefahren und ich denke mir so, die Frau da am Steuer kennst Du doch. Sie stieg aus und wollte grad tanken als ich sie ganz bloed von der Seite anquatsche und frage, ob sie ne neue Haarfarbe hat. Im ersten Moment hat sie mich verdutzt angesehen und dann fing sie an zu schreihen und fiel mir um den Hals. Wie cool war das denn?! Sonja habe ich kurz vor ihrer Abreise nach Australien kennen gelernt und wir haben uns bisher immer irgendwie  verpasst. Ich wusste, dass sie auf dem Weg von Perth  nach Broom war und sie wusste, dass wir die umgedrehte Route hatten. Wir haben uns per SMS immer auf dem Laufenden gehalten, wo wir sind, aber da wir 6 Tage im National Park waren und keinen Empfang hatten, habe ich nicht gewusst, wo sie grad steckt und sie es natuerlich auch nicht von uns. Um so groesser war der Zufall, dass wir uns in Tom Price an der Tankstelle getroffen haben. Wir haben uns gleich ausgemacht, die Nacht auf dem gleichen Rastplatz zu verbringen. Sie war noch mit 4 anderen Deutschen und einem Esten unterwegs. Abends haben wir zusammen mit noch einem franzoesischen und einem australischen Paerchen am Lagerfeuer zusammen gesessen und gequatscht. Was fuer ein toller Tag.
Am naechsten Tag hiess es dann leider wieder Abschied nehmen, aber nicht fuer lange. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Take care and good luck.

Gigantisch grossSchaufelradbaggerZerkleinererDa Bagga und ikeEine der vielen Abbaugruben
Wir sind dann zur Tourinfo in Tom Price, wo die Abfahrt zur Mine war. Wir hatten eine 90 minuetige Fuehrung in der Eisenerzmine gebucht gehabt. In der ganze Gegend hier wird das Eisenerz von oben her abgebaut. Es liegt ganz dicht unterhalb der Erde und so muss nur etwas oben abgetragen werden und dann kann der Abbau schon beginnen. Daher ist es hier sehr rentabel. Mit dem Bus haben wir erst eine kleine Runde in Tom Price gedreht und etwas ueber die Entstehung erfahren. Anschliessend gings in die Mine. Breite Schotterstrassen fuehrten dann zur einem Aussichtspunkt von dem wir in einen der Abbaugruben schauen konnten. Ab und zu kam ein LKW mit einer Ladung Eisenerz vorbei. Wahnsinn wie riesig die sind! In der Mine werden sie noch locker 30 Jahre Eisenerz abbauen koennen und ueberall in der Region gibt es noch viel mehr Plaetze wo geschaufelt werden kann. Jeden Tag verlassen nur von dieser Mine 4 Zuege zum Hafen nach Dampier. Jeder der Zuege hat 3 Zugmaschinen und 210 Wagons und sind im Durchschnitt 1,5 Kilometer lang. Kann man sich das Vorstellen, wenn man es nicht mir eigenen Augen gesehen hat? Wie viel Tonnen Eisenerz in einem Wagon ist, habe ich leider vergessen. Wir haben dann noch gesehen, wie der Erz zerkleinert und dann in zwei verschiedenen Qualitaetsstufen sortiert wurde und wie es dann verladen wird. Es war unheimlich interessant und genau wie der Braunkohleabbau in Deutschland gigantisch.
Nach der Tour haben wir uns endgueltig von Tom Price verabschiedet.

Karijini Natinal Park

Samstag, 16.07.2011

Dales GorgeDales GorgeIm Gorgeeiskalter PoolEs ist zu warm, ich pell mich ausna wie lange haelt das noch?It's meEin Bad gefaellig?Irgendwo muss ich mich ja fest haltenDale GorgeunheimlichBeautyfulGreat

Nachdem wir noch einmal unsere Vorraete in Tom Price aufgefuellt haben, ging es dann fuer 5 Naechte in den Karijini National Park. Von vielen Leute empfohlen und zaehlt zu dem zu den schoensten hier in Westaustralien. Auf dem Campingplatz haben wir dann auch wieder unsere Schweizer Familie getroffen und die Freude war gross.
In den insgesamt 6 Tagen haben wir genug Zeit gehabt, den National Park zu erkunden. Einen Tag sind wir durch den Dales Gorge gelaufen. Am Anfang und am Ende der Schlucht waren kleine Pools vor den Wasserfaellen und dort war ich dann auch baden. Wobei der eine viel kaelter als der andere war. Wir haben fuer den ca. 3 Kilometer walk den ganzen Tag gebraucht. Wir haben die Zeit genossen. Reto hat fuer einen Tag noch eine Tour in eine andere Schlucht gebucht, in die man nur mit Guide kann, da man sich dort abseil muss. Ich habe die Zeit genutzt und war im Kalamina Gorge, Joffre Gorge und Knox Gorge. Es war ein fantastischer Tag mit so vielen tollen Eindruecken. Den kommenden Tag habe ich die Wanderungen im Hancock Gorge und Weano Gorge gemacht. Bei diesen beiden Gorges wurde aber gleich darauf hingewiesen, dass man nass werden kann und das letzte Stueck darf man nur in einer Tour machen, wie Reto oder wenn man erfahrener Bergsteiger ist. Nun ja, gleich am ersten Pool des Weano Gorges musste man schon die Wand entlang klettern oder durch schwimmen. Danach gings gemuetlich weiter bis zur naechsten Kletterpartie. Es wurde mit der Zeit immer schwieriger und was das schlimmste war auch sehr rutschig. Dann kam ich zum Handrail pool, dort war ein Gelaender an dem man sich beim herunterklettern fest halten konnte. Anders waere es auch nicht gegangen.Von dort aus ging es dann Knietief durchs Wasser bis zur naechsten kletterpartie. Und was passiert da, ich rutsche ab und falle genau ins Wasser. So war ich von oben bis unten klitsch nass. Aber es war auch verdammt glatt. Naja den restlichen Weg bin ich dann halt geschwommen, war ja eh schon nass. Gut dass ich meinen Rucksack mit allen Wertgegenstaenden nicht mitgenommen hatte. Das Wasser war sehr erfrischend, aber bis zu dem Punkt, an dem man alleine nicht mehr weiter kann war es nicht mehr weit. Und dann musste man die gleiche Strecke auch wieder zurureck, was dann ohne Zwischenfaeller verlief. In der Sonne habe ich mich dann erst einmal getrocknet, hatte Gott sei Dank meinen Badesachen an. Anschliessend gings dann in den Hancock Gorge. Dort musste man auch wieder klettern, was aber nicht ganz so schwierig war bis zum "Spider walk" (Spinnenweg). Und genau das war es auch. Da der Untergrund sehr rutschig war, konnte man dort nicht laufen, sondern musste sich an den sehr nicht aneinander Waenden rechts und links abstuetzen. War echt eine Herausforderung und hat viel Spass gemacht. Am Ende war ein kleiner Pool in dem ich baden war und danach ging  es auch wieder den selben Weg zurueck. Echt spannender Tag gewesen und viele nette Leute kennen gelernt.
Am letzten Tag im Karijini National Park ist uns ja noch was witziges passiert. Wir sind am Campingplatz los gefahren und Richtung Mount Bruce. Ich muss dazu sagen, dass fast der gesamte National Park nur Schotterpissten hat. Auf der ganzen Sand wurde dann eine Wasserlinie sichbar, die viel Kilometer immer mitter auf der Strasse verlief. Wir haben schon gescherzt, dass es vielleicht der Benzintank von einem Auto sein koennte und wir das Auto vielleicht noch auf der Strecke sehen werden. Und ihr werdet es nicht glauben, die Spur endete wirklich an einem Auto, welches am Strassenrand stand. Allerdings war es nicht das Benzin, sondern der Abwassertrank des Wohnmobils, das kaputt war. Der Grund warum das Auto stand, war dass er einen platten Reifen hatte und wie es immer so ist, war es schon sein zweiter Platten und er hatte kein Ersatzrad mehr. Wie es sich gehoert im Outback haben wir natuerlich angehalten und wollten weiter helfen, aber unser Ersatzrad hat nicht gepasst. Das witzige fuer uns jedenfalls war, der Mann ein T-shirt an hatten mit einem riesigen Smily drauf und mit dem aufdruck "MR. Happy" (Herr Gluecklich). Als ich ihn gesehen habe, haette ich laut los lachen koennen, so witzig fand ich die Situation. Leider war es fuer die Familie nicht so lustig, da es ausgerecht auch noch Samstag war und alle Geschaefte in Tom Price um 12 Uhr schliessen. Wie gesagt wir konnten ihn leider nicht weiter helfen. Er wusste aber, dass noch ein Bekannter bald vorbei kommen wird und er noch ein Ersatzreifen hat. Somit haben wir uns wieder auf den Weg gemacht zum Mt. Bruce gemacht. Den zwei hoechsten Berg Westaustraliens (ca. 1400 Meter) haben wir dann erklommen und die Aussicht war gigantisch. Und man hatte einen tollen Einblick in einen der Erzeisentagebaus, die es hier massenweise gibt.

Millstream Chichester National Park

Sonntag, 10.07.2011

On the road - ein weisser PfauDampierPort Dampier

Nach weiteren 500 Kilometer auf dem Coast Northern Highway, das Meer war ca. 20 Kilometer von der Strasse entfernt - somit haben wir es nie gesehen, sind wir in Port Hedland angekommen. Einer Stadt, die vor allem durch den Salzabbau und den Eisenerz als wirtschaftszweige einen Namen hat. Beides wird hier von dem Hafen aus verschifft. Eine Industriestadt, der wir schnell den Ruecken gekehrt haben und weiter nach Dampier gefahren sind. Diese ganzen Orte liegen auf einer Touristenroute, dem Warlu Way.

Rio Tinto Railway Access RoadOn the roadEiner der ZuegeWagons, Wagons, Wagons....... und noch einer

Unterwegs sind wir noch durch verschiedene kleine alte Orte gefahren, in denen man eigentlich nicht laenger bleiben will. Dampier selbst ist auch mehr eine Industriestadt. Wir haben uns dann nur unsere Genehmigung fuer die Rio Tinto Railway Access Road geholt und sind dann auf die selbige Strasse. Eine alternativ Strecke nach Tom Price, die landwirtschaftlich unheimlich schoen ist. Natuerlich war dies auch wieder eine Schotterstrasse. Es ist die Eisenbahn Strecke von den Eisenerzminen zum Hafen in Dampier. Die Strecke ist auch sehr stark befahren. Die Zuege bestehen aus 3 Zugmaschinen und 120 Wagons und haben eine Laenge von 1,5 Kilometern. Schon absolut beeindruckend. Hier in Australien ist halt alles etwas groesser.

Nice viewFantastisch!!! BeautyfulPython PoolFarbige GesteinsschichtenUmgeworfenWer braucht schon Erde?

Auf diesem Weg sind wir an dem Mlilstream Chechester National Park vorbei gekommen, den wir uns natuerlich auch noch kurz ansehen wollten. Die Landschaft war absolut gigantisch schoen. Alle Wanderwege waren sehr kurz, aber dafuer echt schoen. Am Python Pool haben wir halt gemacht und ein Bad genommen, bevor es dann weiter zum idyllischen Campingplatz ging. Dort haben wir eine Schweizer Familie kennen gelernt mit zwei kleinen Jungs.

Etwas besonderes ist in den zwei Tagen in dem National Park noch gewesen und zwar hat es nach zwei Monaten das erste Mal wieder geregnet. Es war nicht besonders viel und nachts, aber immerhin merkt man jetzt schon, dass wir wieder Richtigung Sueden kommen und dort doch noch Winter ist. Von einer Freundin aus Perth hab ich schon erfahren, dass es dort kalt ist un d es nur regnet. Ich will da gar nicht hin. Kann nur hoffen, dass es dort schnell Fruehling wird!

Barn Hill Station

Dienstag, 05.07.2011

Beach Barn Hill Station BeachBaeume im SandRomatischBeach Barn Hill StationSandstoneAnother sunset

Barn Hill Station ist nur 140 Kilometer suedlich von Broome und so sind wir auch schon am Mittag dort gewesen. Es ist ein landwirtschaftlicher Betrieb mit ueber 4000 Rindern und nebenher betreiben sie in der Tourisaison noch einen Campingplatz. Dieser ist direkt am Meer. Es war so schoen, dass wir gleich zwei Tage geblieben sind. Das war im uebrigen auch ein Tipp von mehreren Reisenden.
Unsere Hauptbeschaeftigungen waren Strandspaziergaenge, Muscheln suchen, baden und sonnenbaden. War genial gemuetlich und etwas wie Urlaub vom Reisen, was glaub ich nur die verstehen, die auch lange Reisen.

Broome

Sonntag, 03.07.2011

Beach BroomeSunset BroomeBeach Broome

Broome liegt direkt am Meer und ist weit und breit die groesste Stadt. Und diesen Titel mit nur 15000 Einwohner! Das es hier mit Uebernachtung schwierig wird, haben uns schon einige Leute unterwegs gesagt und so sind wir dessen Rat gefolgt und gleich zur Touri Info gefahren und haben uns dort erkundigt. Und es sah nicht so rosig aus, alle Campingplaetze waren bereits voll (es sind so 6 oder 8 Stueck) und daher hat die Stadt noch zwei Ausweichcampingplaetze aufgemacht. Auf solch einen haben wir dann auch noch ein nettes Plaetzchen erhalten. In Broome habe ich mal meine ganzen Bilder die ich gemacht habe auf CDs gesichert und nach Deutschland geschickt. Ich hoffe nur, sie kommen auch an. Ansonsten ist Broome eine kleine gemuetlich Stadt, die am Meer liegt. Am Sonnabend bin ich mal ueber den Wochenendmarkt geschlendert und habe das ein oder andere tolle Stueck ergattert. Ansonsten bin ich mal zum Strand und mal etwas durch die Geschaefte geschlendert. Am letzten Abend habe ich mit einem Haufen lustiger zeitweise zusammen reisender Deutscher zusammen gesessen und es war echt ein lustiger Abend. Und dann hies es auch schon wieder Abschiednehmen von Broome.

Gibb River Road

Donnerstag, 30.06.2011

Gefaehrlich!!!Emma GorgeWasserfall Emma GorgeHot SpringsEl Questro GorgeEl Questro WasserfallEl Questro GorgeEl Questro GorgeEine FlussdurchfahrtDa muessen wir auch durch!Wie habens geschafftEl Questro Wilderness ParkUnd noch ein FlussManninger River GorgeBaobabGalvans GorgeGalvans GorgeBell Gorge WasserfallBell GorgeLennard River Gorge WasserfallWindjana Gorge National ParkSuesswasserkrokudil Windjana GorgeTunnel Creek DeckeTunnel CreekTermitenhuegel so weit das Auge reicht

Die beruehmte Gibb River Road, sind fast 700 Kilometer Schotterpiste durch die Region "Kimberley". Diese Region haben uns viele sehr ans Herz gelegt zu besichtigen und es wurde von fast allen gesagt, dass es die schoeneste Ecke war die sie in Australien gesehen haben. Also sind wir schon sehr erfreut und mit grossen Erwartungen auf die Reise gegangen.
Diese Strasse wurde urspruenglich mal als Verbindungsstrasse fuer Viehtransporter gebaut und wird auch heute noch so genutzt. Die Road Trains fahren nach Derby oder Wyndhem zu den Haefen um die Tiere nach Asien zuverschiffen. Diese besondere Rinderrasse, die hier gezuechtet wird, kann man auf dem australischen Markt nicht verkaufen. Frueher war das hier ein sehr grosse Rinderzucht Gebiet. Das ist heute nicht mehr so, vor 30 Jahren ist die Wirtschaft hier eingebrochen und seit einigen Monaten ist der Verkauf nach Asien komplet eingestellt worden, da die Tiere dort unter unmoeglichen Bedingungen geschlachtet werden und aus Protest dagegen liefern die Bauern keine Tier mehr. Echt ein Drama fuer die Wirtschaft hier, fuer uns aber ganz gut, somit sind wir nicht einem Road Train begegnet.
Allerdings sind wir am ersten Tag gar nicht so weit gekommen. Nur einige Kilometer gabs auch schon den ersten Besichtigungspunkt. Das El Questro Wilderness Resort, ein privates touristes Gebiet mit viele Schluchten und Wasserfaellen. Wir haben uns auf dem Campingplatz fuer zwei Naechte eingenisstet und haben am gleichen Tag noch eine Wanderung im Emma Gorge gemacht. Es war echt super schoen und auch der Abend am Grillbuefett war toll. Am naechsten Morgen sind wir in die Heissen Quellen baden gegangen. Dies sind Pools die sich zwischen Felsen und Palmen geformt haben und aus dem Felsen kommt das warme Wasser. Echt schoen, aber es war schon recht voll als wir angekommen sind. Danach haben wir uns auf den Weg in den El Questro Gorge gemacht. Die Wanderung war echt total fantastisch. Nach ungefaehr der Haelfte des Weges mussten wir durch einen Pool uber einen Wasserfall klaettern. Also standen wir bereits dort schon bis zur Brust im Wasser. Wir wussten das natuerlich schon und waren auch darauf vorbereitet, allerdings sind wir dennoch mit nassen Schuhen weitergelaufen. Die Schlucht war recht schmal und wir mussten immer wieder den Fluss ueberqueren, der sich dadurch schlaengelte. Riesige Felsbrocken lagen darin herum sowie Baeume und Palmen. Am Ende war dann ein groesserer Wasserfall mit einen kleinen Pool in dem wir dann natuerlich auch gebadet haben. Es war echt schoen, absolutes Paradies. Wir mussten den gleichen Weg auch wieder zurueck und so waren wir immer noch etwas nass als wir wieder zurueck auf dem Campingplatz waren. Aber es hatte sich absolut gelohnt.
Am naechsten Tag ging es weiter auf der "Gibb" - unter Insidern - und gleich mit einem grossen Fluss von ca. 100 Laenge und ca. 55 cm Tiefe. Wir waren nicht die einzigsten und so mussten wir sogar anstehen. Es fuhr immer nur ein Auto durch und es ging immer abwechseln von jeder Seite. War echt ein highlight und das nicht nur fuer uns sondern sogar fuer die Australier selbst. Spaeter haben uns Australier erzaehlt, dass nur ganz wenige Australier die Gegend sehen, da man ein  Allradauto braucht und viele nicht die Moeglichkeit haben hier herzukommen. An dem Tag sind wir ein grossen Teil der Gibb gefahren und haben am Hann River uebernachtet. Der Abend wurde am Lagerfeuer abgerundet.
Die naechsten Tage haben wir Wanderungen in verschiedenen Schluchten auf der Gibb gemacht. Eine schoener als die andere. An jedem Ende war ein Wasserfall mit Pool und in den meisten haben wir auch gebadet. Allerdings immer mit Vorsicht, da diese Region hier immer noch Krokodil Gebiet ist. In einem See bei einem Campingplatz war auch ein Suesswasserkrokodil, das sich in der Sonne gesonnt hat. Aber wie schon einmal geschrieben, sollen diese ja nicht gefaehrlich sein. Obwohl auch Australische Frauen, die ich kennen gelernt habe, sehr vorsichtig mit dieser Aussage umgingen und nicht ins Wasser gingen im Gegensatz zu so einigen anderen.
Im Windjana National Park, der auch auf der Strecke lag, habe wir in der Schlucht bzw. in dem Fluss ca. 40 Suesswasserkrokodile gesehen. Und ihr werdet es nicht glauben, es gab tatsaechlich Leute die dort baden gegangen sind. Suesswasserkrokodile greifen nur an, wenn sie sich bedroht fuehlen oder wenn ihr Revier zu eng wird. Sprich wenn es zu viele Krokodile auf engem Raum sind. Wir haben jedenfalls Abstand gehalten.
Eine besonderes Erlebnis erwartete uns dann noch im Tunnel Creek. Ein natuerlicher Tunnel durch den ein Bach fuehrt und durch den man mit Taschenlampe durchlaufen oder schwimmen kann. Auch hier standen wir teilweise bis zur Huefte im Wasser. Aber es war schon total irre da durch zu laufen und von der Decke hingen Stalagnieten. Am Ende des Tunnels sind wir dann noch kurz im Fluss baden gewesen, bevor wir den Rueckweg angetreten sind.
Nach 8 Tagen auf der Gibb war das Abenteuer auf der Schotterstrasse auch schon wieder zu Ende und die geteerte Strasse hatte uns wieder.

Purnululu National Park

Donnerstag, 23.06.2011

Auf dem Weg nach PurnululuWahnsinns BaobabsBesuch am Campingplatz - KookaburraDie Bangel BangelsCathedrale GorgeFluss aus SteinEchseAussicht auf die Bangel Bangel RangeBangel Bangel RangeSitzt der Stein auch ja fest?Witzige FelsformationenPalm Gorge

Der Purnululu National Park wurde uns von vielen Leuten waermstens empfohlen und so haben wir uns entschlossen einen 300 Kilometer Abstecher von unserer geplante Route zu machen. Die letzten 50 Kilometer waren dann etwas "rough" und so haben wir fuer diese doch die angegebene Zeit von zwei Stunden gebraucht. Es war alles Schotterpiste mit viel Wellen in der Strasse und unzaehlige Wasserdurchfahrten. Nach der 5ten haben wir einfach aufgehoert zu zaehlen, es waren dann noch sehr viele mehr.
Wir waren dann drei Tage im National Park und diese waren echt schoen. Wir haben alle Walks gemacht und waren auf jedem Aussichtspunkt. Es war echt total genial schoen. Die Felsen dort waren irgendwie eifoermig und gestreift. Das sah schon sehr interessant und beeindruckend aus. Ich weiss nicht, ob man das so richtig auf den Bildern erkennen kann. Dann gab es noch eine Schluchten, die so eng war, dass sogar die Felsbrocken, die sich oben geloesst haben, hinab gefallen sind und in der Felswand haengen geblieben sind. War schon irgendwie ein eigenartiges Gefuehl darunter durch zu laufen.
Auf einem Walk sind wir in die Cathedral Schlucht und am Ende war dort ein Pool allerdings ohne Wasserfall. Wer dort laut Gesprochen hat, hat seine Antwort in einem Echo erhalten und das klang echt super gut, wie in einer Kathedrale halt.
Naja, also der Abstechter hat sich echt gelohnt und so sind wir die 300 Kilometer wieder zurueck nach Kununurra und haben wieder unsere Vorraete aufgefuellt, bevor es weiter ging auf die beruehmte "Gibb River Road".

Kununurra - Tor nach Westaustralien

Montag, 20.06.2011

Nach dem es nun viele Kilometer in den Norden von Australien ging, geht es nun Richtung Westen. Immerhin in Perth in Westaustralia unser Reiseziel. Also haben wir uns auf den Weg nach Kununurra, dem ersten Ort nach der Grenze vom Northern Territory. Fuer die ueber 500 Kilometer haben wir uns gleich mal zwei Tage zeit genommen und haben eine doch recht interessante Landschaft durchquaert und auch sehr nette Australier kennen gelernt. An der Grenze wurden wir auch gleich richtig durchsucht. Ja wie an der Grenze, werdet ihr euch nun denken. Ja das ist schon richtig. Wir mussten zwar keinen Ausweis zeigen, aber ihr gibt es sehr strenge Garantaene Vorschriften. So darf man kein Obst, Gemuese, Plfanzen ect. mit nach Western Australia mitnehmen. Also mussten wir unsere Kabine oeffnen und den Beamten mal durchsehen lassen. Wir wussten das schon und wir waren darauf vorbereitet und hatten nichts dergleichen dabei. Und noch etwas kam hinzu, und zwar wieder eine Zeitumstellung und zwar gleich um 1 1/2 Stunden. Jetzt haben wir zu Deutschland wieder nur 6 Stunden Zeitunterschied.
In Kununurra sind wir dann wie so oft erst einmal zur Touri Info und haben dort unseren Nationalpark Jahrspass gekauft. Also soviel dazu, dass wir bisher nur in zwei National Parks Eintritt zahlen mussten. In Westaustralia muss man dies in jedem und so lohnt sich der Jahrespass fuer die naechsten 8 Wochen auf jeden Fall. Dann wieder mal Waesche waschen, auch dass muss ab und zu mal sein.
Wir haben dann noch eine kleine Gallerie besucht in der Zebrasteine ausgestellt waren. Ja hoert sich witzig an, war aber echt schoen. Zebrasteine sind Steine, die gestreift sind in braunen und beigen Farben meistens. Diese Steine gibt es nur in Western Australia und werden einige Hundert Kilometer von Kununurra abgebaut. Ein kleines Beutelchen habe ich auch erworben.

Kakadu National Park

Samstag, 18.06.2011

Felszeichung Ubirr - FischeFelszeichungen UbirrUnser Ranger mit dem tollen LachenUbirrUbirrUbirrUbirrSunset UbirrNourlangieWie viele Voegel sind zu sehen?Idyllischwaehrend unserer SchifffahrtSonnenuntergang Yellow WaterJim Jim FallsVerrueckte..Weniger VerrueckteSonnenaufgang Yellow WaterVoegel auf der MorgencruiseSaltianother SaltiSalti beim schwimmenGunlomTolle AussichtGunlom WasserfallGunlom Wasserfall

Der Kakadu National Park gilt als einer der schoensten National Parks in Australien, wird aber von den Australiern nicht so gerne besucht. Es wird einem immer abgeraten dorthin zu fahren und doch lieber den Litchfield National Park zu besuchen. Wir haben uns davon nicht abbringen lassen und sind trotzdem dorthin und wir haben es doch sage und schreibe 6 Tage dort ausgehalten. Ubirr war unsere erste Station, wo wir auch gleich zwei Tage uebernachtet haben. Reto hat fuer morgens eine Schifffahrt gebucht gehabt und war fast 3 Stunden auf dem Schiff. Ich habe die Zeit genutzt und bin auf den kurzen Wanderweg in Ubirr, wo ganz viele Felszeichnungen der Aboridgines zusehen sind. Man kann diese nicht ganz genau datieren, aber einige sind viele tausende von Jahren alt. Am Morgen hat ein Ranger auch etwas ueber einzelne Zeichnungen etwas erzaehlt und auch ueber das Leben der Aboridgines. Es war sehr interessant und was ich auch noch sehr witzig fand, war dass die Rangerin so ueber sich selbst gelacht hat, so wie Steve Erkel. Na wer kennt ihn noch? Sie war echt gut und hat es mit viel Elan erzaehlt. Hat Spass gemacht ihr zu zuhoeren.
Anschliessend habe ich noch eine andere Wanderung gemacht, die echt schoen war. Viele Tracks waren allerdings noch wegen Saltigefahr gesperrt. Abends sind unsere zwei Mitreisende gekommen und wir haben alle zusammen vom Aussichtspunkt in Ubirr den Sonnenuntergang gesehen. Fantastisch!
Am naechsten Tag sind Reto und ich nach Nourlangie gefahren, auch eine Gegend im National Park. Nach einer etwas schlecht ausgeschilderten Wanderung sind wir auf dem Aussichtspunkt angekommen und waren vom Anblick ueber die Gegend total beeindruckt. Unser Weg fuehrte uns dann weiter nach Yellow Water von wo aus wir eine Cruise (Schifffahrt) im Flusssystem des Yellow Water (Gelbes Wasser) zusammen mit Kathrin und Roland gemacht haben. Es war die Sunset Cruise und wie es schon sagt, haben wir vom Boot aus den Sonnenuntergang gesehen. Die Fahrt war gigantisch schoen. Wir haben einige Salzwasserkrokodile gesehen und viele verschiedene Voegel. Es war staendig etwas zu sehen und gucken. Leider gingen die zweieinhalb Stunden zu schnell rum, aber eine zweite Cruise hatten wir bereits schon gebucht. Jetzt werdet ihr euch wundern, zurecht. Es ist so die Cruise ist echt teuer, aber der Veranstalter biete eine zweite Cruise fuer einen Bruchteil des ersten Preises an und so haben wir gedacht, warum nicht, so rechnet es sich wenigstens. Die zweite Cruise war zwei Tage spaeter und diesmal die Sunrise Cruise. Diese begann schon um halb 7 Uhr morgens und das erste was wir gesehen haben, war natuerlich der Sonnenaufgang. Die Cruise war zwar die gleiche, aber total anders. Wir haben nicht ganz so viele verschiedene Voegel gesehen, dafuer aber haben wir die ganzen Schwaerme ueber das Feuchtgebiet fliegen sehen. Natuerliche haben wir auch Saltis gesehen und das noch viel genauer als am Abend. Eines ist dann an unserem Boot vorbei geschwommen und durch das klare Wasser konnte man genau sehen wie leicht es geschwommen ist. Es war toll und hat sich gelohnt. Auch das anschliessende Fruehstueck war die zweite Tour wert.
Einen Tag sind wir alle vier zusammen zu den Jim Jim Falls gefahren. Fuer die Fahrt dorthin wurden fuer die 50 Kilometer 2 Stunden angegeben. Es ist alles Schotterstrasse und auf den ersten 45 Kilometern haben wir uns gedacht, dass schaffen wir auch in einer Stunde. Naja dann kam das letzte Stueck und ich sag es gleich, wir haben doch zwei Stunden gebraucht. Es gab nur noch eine Spur, die mal sandig, immer wieder sehr wellig mit Loechern war und dann gab es natuerlich etliche Flussdurchfahrten. Am Ende war ein Parkplatz von dem man aus noch zum Wasserfall hinlaufen musste. Der ganze Weg hatte sich aber gelohnt. Wir hatten sogar Glueck und es war sogar ein Wasserfall dort. Normalerweise ist dieser zu dieser Jahreszeit schon ausgetrocknet. Mit dem Rueckweg hat dieser Ausflug wirklich einen Tag gedauert. Abends haben wir uns noch eine Slideshow (Praesentation auf einer Leinwand) ueber Salzwasserkrokodile angesehen, welche sehr interessant war. Man muss schon echt viel Respekt vor diesen Tieren habe. Beeindruckend sind sie auf jeden Fall.
Unser letzter Stopp im National Park war Gunlom, auch 50 Kilometer von der geteerten Strasse entfernt, allerdings haben wir hier nicht ganz so lange gebraucht. Auch in Gunlom war ein Wasserfall die grosse Attraktion. Vom Campingplatz aus hatten wir einen guten Ausblick auf den Wasserfall. Am Morgen sind wir hinauf zum Wasserfall und haben dort in den Pools ein Bad genommen. Ein schoener Abschluss fuer den National Park, den uns so viele abgeraten haben. Wir alle waren der Meinung, dass der Kakadu National Park anders war als der Litchfield, vor allem haben wir auch hier das zweite Mal in einem National Park Eintritt zahlen muessen, aber es hat sich gelohnt. Der Park ist sehr schoen und man sollte diesen nicht missen. Er hat so viel zu bieten und wenn man die verschiedenen Gespraeche, Fuehrungen und Slideshows mitnimmt, kann man auch noch viel ueber den National Park mit seinen Bewohnern und dessen Geschichte lernen.
An diesem letzten Tag im National Park sind wir alle nach Kathrine gefahren und haben dort nach 35 Tage, mehr oder weniger miteinander Reisen, Abschied "gefeiert". Ein Fraenkischer Kartoffelsalat und Rindersteaks war unsere Haenkersmahlzeit. Kathrin und Roland werden nun an die Ostkueste weiterfahren und wir an die Westkueste Australiens. Ich habe die Zeit mit den zweien sehr genossen und hoffe, dass dies kein Abschied fuer immer war. War cool mit Euch! Gute Reise!

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.